Geschichte
Johann-Wilhelm- Rautenberg-Gesellschaft - Geschichte.

Soziale Arbeit mit einer langen Geschichte

Die Johann-Wilhelm-Rautenberg-Gesellschaft e.V. feiert 2015 ihr 50-jähriges Bestehen. Sie wurde am 27.10.1965 im hundertsten Todesjahr ihres Namensgebers gegründet, um sich für benachteiligte Kinder einzusetzen. Sie übernahm Vormundschaften und Pflegschaften, sorgte für Vermittlung, Beratung und Schulung z.B. von Einzelvormündern und Pateneltern.

Die Wurzeln der Gesellschaft reichen jedoch noch wesentlich länger zurück. Bereits 1825 eröffnete Johann Wilhelm Rautenberg gemeinsam mit Johann Gerhard Oncken die St. Georger Sonntagsschule, um Kinder aus schwierigen Verhältnissen insbesondere in Lesen und Religion zu unterrichten. Rautenberg war seit 1820 Pastor der Dreieinigkeitskirche in St. Georg. Weitere bekannte Hamburger Persönlichkeiten engagierten sich in der Sonntagsschule: Johann Hinrich Wichern, Elise Averdieck und Heinrich Sengelmann.

1989 wechselte die Gesellschaft ihr Tätigkeitsfeld. Sie widmet sich seitdem der Unterstützung von psychisch erkrankten Menschen und hat dafür u.a. ihre drei Begegnungsstätten in Billstedt, St. Georg und St. Pauli geschaffen.